Google News: big brotherBig Brother : Big Brother-Finale: Nach 134 Tagen jubelnd in Freiheit - Derwesten.deBig Brother : Big Brother-Finale: Nach 134 Tagen jubelnd in FreiheitDaggy Szlachta aus Hemer wird Zweite. Foto: RTL II/ Stefan Menne
Hemer. Im dunklen Gang in die Freiheit unterdrückte sie die Tränen, doch dann sahen die Fans eine jubelnde, kreischende, trampelnde Daggy, obwohl ihr gerade 125 000 Euro durch die Lappen gegangen waren: Daggy Szlachta aus Hemer ist 2. Gewinnerin bei Big Brother. Als einzige Frau hatte sie sich zusammen mit Rayo, Leon, Cosimo und Benny in das Finale der elften Staffel gekämpft. Seit ihrem Einzug am 2. Mai wurde die Hemeraner Fitnesstrainerin nicht ein einziges Mal nominiert, galt als ruhige, nette, eher unauffällige Bewohnerin. Ihr Aushängeschild waren vor allem die Sportlichkeit und ein bemüht freundschaftliches Verhältnis auch zu äußerst gewöhnungsbedürftigen ?Mitinsassen?. Viele hatten der 31-Jährigen einen Sieg zugetraut, doch am Ende sorgte das Zuschauervotum für ein knappes Ergebnis: 46,1 Prozent wählten Daggy. 53,9 Prozent der Zuschauer hatten für den 27-jährigen Bademeister Rayo aus dem Westerwald angerufen.
Daggy selbst hatte sich - isoliert von der Stimmung außerhalb des Containers - keine Chancen auf den Sieg ausgerechnet. ?Dass Rayo die Staffel gewinnt, war mir von der ersten Woche Big Brother klar?, sagte sie gestern nach einer turbulenten Nacht im IKZ-Gespräch. Nach dem Gewinn eines Autos konnte sie schon auf der Bühne ihre Schwestern Josie, Julia und Papa Richard in die Arme schließen. Die Mutter jubelte aufgeregt mit weiteren Hemeraner Fans im Publikum ?Daggy, Siegerin der Herzen?, stand auf Plakaten. ?Es war ein Megaempfang?, freute sich Daggy. Auf der Aftershowparty wurde bis in den frühen Morgen gefeiert. Den Schritt in den Container bereut sie nicht. ?Ich hätte noch ein bisschen gekonnt?, sagt sie trotz der überraschenden Verlängerung um fünf Wochen. Trotz einiger Tiefs, hätte sie noch ein oder zwei Monate bleiben können. ?Es war das Schönste, dass man hier dabei sein durfte?, sprach die Hemeranerin in die Kamera. Für sie als großer Big Brother Fan sei die ständige Kameraüberwachung kein Problem gewesen. ?Man kann schwierig etwas verbergen. Ich habe mich dann mal gerne unter der Bettdecke verkrochen?, sagt sie über die einzigen privaten Minuten. Irgendwann denke man nicht mehr an die Kameras. ?Ich war einfach ich selbst?, sagt sie zu ihrer Fernsehrolle. Jetzt in der Freiheit sei es schon komisch, sich in verschiedenen Tageszusammenfassungen (immerhin 1036 Daggy-Videos) zu sehen. Nach vier Monaten wurde gestern zurück in der Heimat erstmals wieder das Handy eingeschaltet, unzählige SMS und Anrufe waren die Folge. Alessia als ein großer Fan aus der Schweiz ist sogar zu Gast. ?Ich muss jetzt erst einmal ein paar Tage runterkommen?, spricht Daggy von einer enormen Reizüberflutung durch das Finale. Die Familie und Urlaub stehen nun ganz oben. Fernsehangebote gibt es bislang noch nicht. So bleibt sie der Felsenmeerstadt als Fitnesstrainerin erhalten. ?Ich bin ja auch nicht ins Big Brother-Haus gegangen, um meinen Job zu wechseln?, so die Vizegewinnerin. Wie es mit der Realityshow weitergeht, ist allerdings noch offen. ?Big Brother-Gähn-Finale? und ?gähnend langweilige Fortsetzung der Mutter aller Realityshows? unken Kritiker. Noch nie sahen so wenige Menschen das Container-Finale, nach Senderangaben 1,14 Millionen Zuschauer (5,7 Prozent Marktanteil). Die gesamte Staffel erzielte im Schnitt gute 7,5 Prozent Marktanteil. Damit zeigte sich RTL II offiziell zufrieden. Quotencheck: «Big Brother» - die täglichen Folgen - QuotenmeterAb Mitte August verschrfte sich die Quotensituation. Im Mai war der Groe Bruder mit starken Werten gestartet.
Gro waren sie, die Erwartungen an die elfte Staffel Big Brother, die Anfang Mai 2011 ihren Anfang nahm. Kein Wunder, hatten es die Macher doch geschafft, mit der zehnten Staffel die erfolgreichste seit fnf Jahren auf das Parkett zu legen. Das erwhnten sie im Vorfeld auch gerne; und trugen somit selbst ein Stck weit dazu bei, die Messlatte ein wenig hher zu legen. Dass sich dieser Erfolg wiederholen lsst; daran glaubten aber die wenigsten und auch Ex-Endemol-Chef Borris Brandt sagte zum Start im Quotenmeter.de-Interview, dass er nicht davon ausgehe, dass die Quoten in solchen Hhen bleiben. Brandt hatte wieder einmal Recht. Dabei verlief der Start richtig gut. Die erste Tageszusammenfassung um 19.00 Uhr kam auf 9,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, insgesamt schalteten 1,16 Millionen Menschen ab drei Jahren ein. Das war zugleich die hchste Quote der Woche, mit 7,1 Prozent wurden am ersten Sonntag die niedrigsten Werte gemessen. RTL II und Endemol konnten aber zufrieden sein; 8 Prozent im Wochenschnitt lieen sich sehen.
Ab Juni aber ging es bergab: 7,9, 7,8 und sogar nur noch 7,1 Prozent im Wochenschnitt interessante Charaktere hatten sich verabschiedet, die Handlung im Haus pltscherte vor sich hin. Die Gesamtreichweite beeinflusste das aber noch wenig: In der dritten Juniwoche waren im Schnitt noch 0,82 Millionen Menschen ab drei Jahren dabei. Ende Juni sah es dann besonders bitter aus das hatte aber auch seine Grnde. Die Frauen-Fuball-WM, die fr berraschend starke Quoten sorgte, spielte bei dem Verfall der Quoten natrlich eine Rolle. Am Sonntag, 26. Juni, wurden um 19.00 Uhr zum Beispiel nur 3,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe gemessen. Auch in der Woche vom 27. Juni bis 3. Juli gingen die Quoten noch mehr in die Knie, 6,5 Prozent Marktanteil im Wochenschnitt sind fr das verhltnismig teure Big Brother schon zu wenig. Nach dem Ende der Frauen-WM erholten sich die Quoten wieder, kamen aber nie mehr auf den Stand von davor. Die Wochenschnitte im Juli: 7,5, 7,3, 7,7 und 7,8 Prozent bei den Umworbenen. Die Gesamtreichweite lag bei zwischen 0,77 und 0,88 Millionen im Wochenschnitt. Eine einzige Daily kam auf mehr als eine Million Zuschauer insgesamt, am 18. Juli wurden 1,05 Millionen gemessen. Zu diesem Zeitpunkt war die Verlngerung der Staffel schon beschlossen: Fnf Wochen hatte RTL II obendrauf gepackt eine Fehlentscheidung, wie sich ab August zeigen sollte. Noch mehr spannende Kandidaten mussten gehen, die Macher fhrten das Regelwerk ad absurdum, in dem sie Ex-Kandidaten wieder ins Haus lieen der Frust bei den Fans war gro. Und das schlug sich auf die Marktanteile nieder. In der ersten August-Woche mit Sicherheit keine einfache Sendezeit kam Big Brother noch auf 7,3 Prozent in der Zielgruppe, eine Woche spter waren es nur RTL II wre also gut bedient gewesen, die elfte Runde diesmal nicht in eine Verlngerung zu schicken. Htte das Finale wie einst angedacht am 8. August stattgefunden, so wre die Staffel im Schnitt auf 7,7 Prozent Marktanteil gekommen. Dank der Verlngerung sinkt der durchschnittliche Wert nun auf 7,4 Prozent. Zum Vergleich: Die zehnte Staffel schaffte 10,6 Prozent. Die neunte Runde war brigens noch einen Tick weniger erfolgreich: Hier kam man wegen des extrem schwachen Starts zu Weihnachten auf nur 7,2 Prozent, holte aber nach einer Aufholjagd gegen Ende mehrfach zweistellige Werte. Diesmal lief es anders herum. 0,80 Millionen Menschen sahen im Schnitt die Tageszusammenfassungen der elften Staffel in der Vorgngerrunde waren es (bei anderer Laufzeit) 1,06 Millionen ab drei Jahren. Dennoch: Mit dem erreichten Ergebnis liegt Big Brother, was es auf Grund der Produktionskosten auch muss, weit ber dem Senderschnitt. Für die Inhalte dieses Feeds ist alleine der jeweilige Autor/Anbieter verantwortlich. Die Inhalte stellen nicht die Meinung von RSS2Email dar. Dies ist eine automatisch generierte E-Mail. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail. Wenn Sie keine Emails mehr von uns erhalten wollen, gehen Sie bitte auf den Menüpunkt "Meine Daten". |
Dienstag, 13. September 2011
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