Google News: big brotherDer Finanztrojaner - Wormser ZeitungBig Brother lsst gren: Vater Staat kann offenbar - dem Bundestrojaner sei Dank - unser aller Computer lckenlos berwachen und fernsteuern. In der Politik sorgt der ganz ganz heimliche Lauschangriff bereits fr einigen Wirbel. In der krisengeplagten Finanzwirtschaft hingegen knnte ein Einsatz des Spionageprogrammes vielleicht sogar segensreich sein. Wir prsentieren daher die - nicht ganz ernst gemeinten - Top Five der Einsatzmglichkeiten der Schnffel-Software als "Finanztrojaner". Auf Platz fnf: die Basisversion des Finanztrojaners mit dem Arbeitstitel "Faites votre jeux". Sie informiert vollautomatisch alle Bankvorstnde und Finanzminister, sobald ein Zock..., h Investmentbanker mal wieder Summen oberhalb eines bestimmten Schwellenwertes bewegt. Danach entscheiden die Verantwortlichen entweder wie immer in der Vergangenheit nichts zu tun. Oder man trifft sich in Begleitung einiger Voodoo-Priester, tschuldigung, Wirtschaftsexperten, in Davos am Kamin. Auf Platz vier: die Software-Version mit einem ersten ultrageheimen Zusatzmodul, dem sogenannten "Ouzo-Operator". Es erweitert die geheimen Berichte um griechische und andere Staatspapiere, Euro-Bonds und diesen ganzen anderen, superteuren, igendwie staatlichen Ramsch. Sobald diese Eskalationsstufe erreicht ist, wissen Regierungen und Vorstnde, dass sie sich eines anderen Vokabulars zu befleiigen haben. Hilfreiche Floskelvorschlge wie "Europa ist doch so wichtig", "Too big to fail", "Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird an der Akropolis verteidigt" oder einfach "Basta" liefert der lustige Ouzo-Operator gleich mit. Auf Platz drei: der "Info-Intrigant", das zweite geheime Zusatzmodul des Finanztrojaners. Er berlsst die Krisenkommunikation nicht dem sprachlichen oder intellektuellen Reaktionsvermgen besagter Eliten, sondern bernimmt das einfach selbst. Dazu betankt er vollautomatisch die - natrlich ebenfalls verwanzten - Rechner und Internethomepages von Zeitungsredaktionen, Radiostationen und Fernsehsendern. Mit einer eindeutigen Botschaft: Das Schneeballsystem, das wir Bankenkrise nennen, war gar keines, kommen sehen konnte die Krise niemand, und schuld ist demzufolge auch niemand. Hchstens die Griechen. Aber die stehen ja unter einer Art Naturschutz. Auf Platz zwei folgt der "Abkassier-Automat", das nchste Zusatzmodul, das die Fhigkeiten des Finanztrojaners noch weiter ausreizt. Wenn es sich nach Ansicht von Regierungen und Vorstnden endgltig nicht mehr lohnt, den staunenden Steuerzahlern noch lnger zu erklren, warum man maroden Banken immer neue Milliarden hinterher werfen muss, wird das Modul, das heimlich auf die Rechner aller Finanzmter aufgespielt worden ist, aktiviert. Daraufhin wird von jedem Brger automatisch ein Teil des Gehaltes als "Euro-Soli" einbehalten. Keine Widerspruchsfrist, Rechtsmittel ausgeschlossen. Und schlielich auf Platz eins: der "Tauschwirtschaft-Tutor". Dieses letzte und absolut aber sowas von ultrageheime Zusatzmodul greift noch einmal massiv in die Krisenkommunikation ein und unterstellt dabei, dass das jetzige Finanzsystem nicht mehr zu retten ist. Daher infiziert es alle Rechner an Schulen und Universitten, um dort die Lehre zu verbreiten, dass wir wie unsere Ahnen besser wieder auf etwas konomisch ganz Reales wie Tauschwirtschaft umsteigen sollten. Weil das aber politisch etwas heikel ist und vielleicht auch, weil sie den Glauben an das Gute noch nicht ganz verloren haben, haben die Programmierer im gesamten Trojaner Hinweise auf ein Codewort versteckt. Wer es richtig zusammenbaut, gewinnt eine Reise nach Las Vegas. Als unsere letzte Hoffnung, um in den dortigen Casinos vielleicht doch noch zu begreifen und danach uns begreiflich zu machen, was genau eigentlich im Moment so passiert. Ein eher historischer Trojaner: besagtes Pferd. (Foto: Wikipedia) Für die Inhalte dieses Feeds ist alleine der jeweilige Autor/Anbieter verantwortlich. Die Inhalte stellen nicht die Meinung von RSS2Email dar. Dies ist eine automatisch generierte E-Mail. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail. Wenn Sie keine Emails mehr von uns erhalten wollen, gehen Sie bitte auf den Menüpunkt "Meine Daten". |
Donnerstag, 13. Oktober 2011
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